Geprüft und zugelassen
FDA-Freigabe für die Behandlung der primären axillären Hyperhidrose (510(k) K103014) und CE-Kennzeichnung. Wirksamkeit und Sicherheit sind in kontrollierten Studien untersucht.
miraDry® bei übermäßigem Achselschwitzen
miraDry® schaltet die Schweiß- und Duftdrüsen in der Achselhöhle dauerhaft aus – ambulant, in örtlicher Betäubung und meist in einer einzigen Sitzung von nur 60-90 Minuten.
miraDry® ist ein nicht-invasives Verfahren zur dauerhaften Behandlung von übermäßigem Achselschwitzen (primäre axilläre Hyperhidrose). Kontrollierte Mikrowellenenergie zerstört die Schweiß- und Duftdrüsen in der Achselhöhle thermisch; diese bilden sich nicht neu.
Das Krankheitsbild
Von einer Hyperhidrose spricht man, wenn die Schweißproduktion deutlich über dem liegt, was der Körper zur Temperaturregulierung benötigt. Bei der primären Form gibt es keine zugrunde liegende Erkrankung – sie tritt meist örtlich begrenzt auf, häufig an den Achseln, Handflächen, Fußsohlen oder im Gesicht.
Die sekundäre Form ist Folge einer anderen Erkrankung oder einer Medikamenteneinnahme und muss ärztlich abgeklärt werden.
Die deutschsprachige S1-Leitlinie der AWMF empfiehlt ein Stufenschema: Es beginnt mit Aluminiumchlorid-Antitranspirantien und Leitungswasser-Iontophorese, gefolgt von Botulinumtoxin-Injektionen. Bleiben diese unzureichend, kommen operative und gerätebasierte Verfahren wie die Mikrowellen-Thermolyse in Betracht.

Ergebnisse
Der Stärkegrad wird vor und nach der Behandlung über die HDSS-Skala und den Iod-Stärke-Test dokumentiert.
Beispielhafte Darstellung. Das individuelle Ergebnis hängt von Ausgangsbefund, Drüsendichte und Heilungsverlauf ab.
Warum miraDry®
Was miraDry® von Antitranspirantien, Botulinumtoxin und chirurgischen Verfahren unterscheidet.
FDA-Freigabe für die Behandlung der primären axillären Hyperhidrose (510(k) K103014) und CE-Kennzeichnung. Wirksamkeit und Sicherheit sind in kontrollierten Studien untersucht.
Rund 60-90 Minuten – und in den meisten Fällen ist die Behandlung damit abgeschlossen. Kein Nachspritzen alle vier bis sechs Monate wie bei Botulinumtoxin.
Keine Schnitte, keine Vollnarkose, keine Narben. Die Achselhöhle wird örtlich betäubt, die Hautoberfläche während der Energieabgabe kontinuierlich gekühlt.
Bürotätigkeiten sind noch am selben Tag möglich. Leichte Schwellung, Rötung oder Druckempfindlichkeit klingen üblicherweise innerhalb von ein bis zwei Wochen ab.
Ablauf
Mit einer temporären Schablone wird das Behandlungsareal exakt eingezeichnet. Anschließend wird die Achselhöhle örtlich betäubt.
Das Handstück saugt die Haut sanft an und gibt kontrollierte Mikrowellenenergie genau an die Grenzschicht ab, in der die Drüsen liegen. Die Hautoberfläche wird dabei durchgehend gekühlt.
Nach etwa 60-90 Minuten ist die Sitzung beendet. Sie erhalten Kühlpackungen sowie Instruktionen zur Nachsorge und können die Ordination direkt verlassen.
Sicherheit
Jeder Nachweis lässt sich überprüfen – die Links führen direkt zur ausstellenden Stelle.
K103014, freigegeben am 28. Jänner 2011 für die Behandlung der primären axillären Hyperhidrose.
Eintrag in der FDA-Datenbank
Konformität als Medizinprodukt nach den europäischen Vorgaben für das Inverkehrbringen im EWR.
EU-Kommission: Medizinprodukte
Die Ordination unterstützt die International Hyperhidrosis Society, die unabhängig über Hyperhidrose informiert.
International Hyperhidrosis SocietyDie Behandlung
OA Dr. Leo Gmelch, MRBSFacharzt für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie
Die miraDry®-Behandlung wird von Dr. Gmelch und seinem erfahrenen Termin durchgeführt. Vor jeder Behandlung steht ein Erstgespräch mit Befunderhebung und Aufklärung.
Kostenübernahme
Die miraDry®-Behandlung ist in der Regel eine Selbstzahlerleistung. Bei nachgewiesener schwerer Hyperhidrose ist im Einzelfall eine Kostenbeteiligung der Krankenkasse möglich; die erforderlichen Unterlagen stellen wir aus.
| Erstberatung | € 140,– |
|---|---|
| miraDry Achseln | € 1.800,– |
| Botulinumtoxin gegen Schwitzen (Achseln) | ab € 490,– |
| Kontrolltermin | € 80,– |
Alle Preise verstehen sich als Endpreise pro Behandlung.
Der Betrag ist auch bei Kostenübernahme durch die Krankenkasse zunächst selbst zu bezahlen. Eine Refundierung kann dann bei Ihrer Krankenkasse eingereicht werden.
miraDry® ist ein nicht-invasives Verfahren zur dauerhaften Reduktion von Achselschweiß. Das System gibt kontrollierte Mikrowellenenergie an die Grenzschicht zwischen Lederhaut und Unterhautfettgewebe ab – genau dort liegen die Schweiß- und Duftdrüsen.
Weil Mikrowellen besonders stark von wasserreichem Gewebe aufgenommen werden und Schweißdrüsen überwiegend aus Wasser bestehen, entsteht dort gezielt Wärme, die die Drüsen thermisch zerstört. Zerstörte Drüsen bilden sich nicht neu.
Das System erhielt am 28. Jänner 2011 die 510(k)-Freigabe der US-amerikanischen FDA unter der Nummer K103014 für die Behandlung der primären axillären Hyperhidrose und trägt eine CE-Kennzeichnung als Medizinprodukt. Wirksamkeit und Sicherheit wurden unter anderem in einer randomisierten, verblindeten Sham-kontrollierten Studie sowie in einer Zwölf-Monats-Nachbeobachtung untersucht.
Für Erwachsene mit (übermäßigem) Achselschwitzen (primäre axilläre Hyperhidrose), bei denen Antitranspirantien und andere konservative Maßnahmen nicht ausreichend wirken. Ob eine Behandlung möglich ist, klärt das ärztliche Vorgespräch mit Befunderhebung.
Liegt eine sekundäre Hyperhidrose vor – also übermäßiges Schwitzen als Folge einer anderen Erkrankung oder einer Medikamenteneinnahme – muss zunächst die Ursache abgeklärt werden.
Das Ergebnis ist dauerhaft, weil zerstörte Schweißdrüsen nicht nachwachsen. In der Zwölf-Monats-Nachbeobachtung wiesen 90,3 % der Teilnehmenden eine Schweißreduktion von mindestens 50 % gegenüber dem Ausgangswert auf.
Die Sitzung dauert rund 60-90 Minuten und besteht aus drei Schritten: Markierung des Behandlungsareals mit einer temporären Schablone, örtliche Betäubung der Achselhöhle, anschließend die Energieabgabe Feld für Feld bei gleichzeitiger Kühlung der Hautoberfläche.
Danach können Sie die Ordination direkt verlassen. Der vollständige Ablauf im Detail.
Durch die örtliche Betäubung ist die Behandlung für Patientinnen und Patienten nahezu schmerzfrei. Während der Anwendung wird üblicherweise ein Druck- oder Ziehgefühl wahrgenommen. Die integrierte Kühlung schützt die Hautoberfläche zusätzlich.
In den meisten Fällen genügt eine Sitzung. Bei sehr ausgeprägter Hyperhidrose kann nach drei bis sechs Monaten eine zweite Behandlung sinnvoll sein. Das wird individuell besprochen.
Nein. Bürotätigkeiten sind noch am selben Tag möglich. Leichte Schwellung, Rötung oder Druckempfindlichkeit sind normal und klingen üblicherweise innerhalb von ein bis zwei Wochen ab. Intensiver Sport sollte für zwei bis drei Tage vermieden werden.
Viele bemerken bereits unmittelbar nach der Behandlung eine deutliche Reduktion. Das vollständige Ergebnis zeigt sich nach etwa zwei bis vier Wochen, sobald die Schwellung abgeklungen ist.
Häufig und vorübergehend: Schwellung, Rötung, Blutergüsse, Druckempfindlichkeit sowie tastbare Knötchen unter der Haut. Diese Erscheinungen klingen üblicherweise innerhalb von ein bis zwei Wochen ab.
Seltener: ein vorübergehend verändertes Gefühl an der Haut des Oberarms oder eine Strangbildung in der Achsel In der Zwölf-Monats-Studie bildete sich dies bei allen betroffenen Teilnehmenden vollständig zurück. Schwerwiegende Nebenwirkungen sind selten
Nein. Nur etwa 2 % der zwei bis vier Millionen Schweißdrüsen des Körpers liegen in den Achselhöhlen. Ihre Ausschaltung beeinträchtigt die Temperaturregulation nicht; ein kompensatorisches Schwitzen an anderen Körperstellen wurde in den Zulassungsstudien nicht beobachtet.
Ja. Im Behandlungsareal liegen sowohl die ekkrinen (schweißbildenden) als auch die apokrinen (geruchsbildenden) Drüsen. Beide werden erfasst, weshalb viele Behandelte auch eine deutliche Verbesserung des Achselgeruchs berichten.
In der Regel handelt es sich um eine Selbstzahlerleistung. Bei nachgewiesener schwerer Hyperhidrose ist im Einzelfall eine Kostenbeteiligung möglich. Wir empfehlen, dies vorab mit Ihrer Versicherung zu klären – die erforderlichen Unterlagen stellen wir aus.
Botulinumtoxin blockiert vorübergehend die Nervensignale an die Schweißdrüsen; die Wirkung hält etwa vier bis sechs Monate und muss danach erneuert werden. miraDry® zerstört die Drüsen thermisch, wodurch das Ergebnis dauerhaft ist.
Rasieren Sie die Achseln zwei bis drei Tage vor dem Termin, nicht am Behandlungstag selbst. Blutverdünnende Medikamente sollten nur nach Rücksprache mit der verordnenden Ärztin oder dem verordnenden Arzt pausiert werden. Tragen Sie am Behandlungstag lockere, bequeme Kleidung und idealerweise kein Deo.
Kühlen Sie den Bereich für einige Tage mehrmals täglich für 15 bis 20 Minuten. Vermeiden Sie intensiven Sport für drei bis vier Tage. Duschen ist noch am selben Tag möglich. Tragen Sie in den ersten Tagen lockere Kleidung.
Leichte Aktivitäten wie Spazierengehen sind sofort möglich. Mit intensivem Sport sollten Sie drei bis vier Tage warten. Nach etwa einer Woche kann das gewohnte Programm wieder aufgenommen werden; Schwimmen ist nach rund einer Woche möglich.
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Transparenz
Die Zahlen auf dieser Seite lassen sich nachvollziehen. Die folgenden Belege stammen aus Zulassungsdatenbanken, Fachleitlinien und begutachteten Fachzeitschriften.
Diese Seite dient der allgemeinen Information und ersetzt weder eine ärztliche Untersuchung noch eine persönliche Beratung. Ob eine miraDry®-Behandlung in Ihrem Fall geeignet ist, kann nur im Rahmen eines Gesprächs mit Befunderhebung beurteilt werden. Ergebnisse aus Studien lassen sich nicht ohne Weiteres auf den Einzelfall übertragen.